Eine Demonstration dessen was mit Atemübungen (Atmungstherapie) und elektronischen Instrumenten erreicht werden kann.
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Ich heiße Evelien und bin 18 Jahre alt.
Bis zu meinem siebten Lebensjahr war ich gesund und ging zu einer normalen Schule. Dann wurde ich krank. Es begann mit Übelkeit, morgens konnte ich nichts essen, ich hatte häufig Schluckauf. Ich hatte auch häufig Kopfschmerzen. Dann fand man heraus, dass ich einen Hirntumor hatte und in meiner rechten Wange hatte ich ein Haemangion.Seither habe ich mich zahlreicher Operationen unterzogen. Die größte Operation fand vor acht Jahren am Hirnstamm statt. Es stellte sich heraus, dass der Tumor im Stammhirn auch ein Haemangiom war. Wegen dieser Operation kann ich nicht schlucken, und ich werde über eine Röhre zum Magen ernährt. Mein Hustenreflex ist ebenfalls verschwunden und ich kann keinen Schleim hervorbringen. Deswegen habe ich Tracheostomie und bin während der Nacht an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Tagsüber benutze ich einen elektrischen Rollstuhl. Das Gefühl in meinen Händen und Füßen ist wegen Polyneuropathie eingeschränkt.
In der Schule begann ich mit der Therapie um meine Atmung zu verbessern. Dadurch habe ich Ruud van der Wel kennen gelernt. Mir macht es viel Spaß das elektronische Blasinstrument zu spielen, aber meine Finger rutschten immer wieder weg und waren die ganze Zeit an der falschen Stelle. Dann fanden wir heraus, dass ich es schaffe die richtige Taste zu drücken, wenn ich in einen Spiegel schaue. Weil ich in der linken Hand nur sehr geringes Gefühl habe, spiele ich nur mit der rechten Hand. Deshalb kann ich nicht alle Noten spielen aber es gibt genug Lieder, die ich spielen kann. Wenn ich eine Melodie spiele, begleitet Ruud mich auf der Gitarre, toll!
Höre, wie Evelien ein Kinderlied spielt. Evelien benutzt einen Spiegel. Die WX5 ist an einem selbstgemachten Mikrofonständer befestigt. Sie benutzt ein Stück Holz um unbenötigte Tasten festzuhalten und die Transponierlöcher auf der Rückseite des Instruments sind abgedeckt.
